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Zentrum für Niederdeutsch in Holstein - Autorenseite



Irmgard Harder



Biografische Angaben:

Irmgard Harder (Irmgard Selk-Harder) wurde am 20. August 1922 in Hamburg geboren. Nach dem Abitur und einer Ausbildung zur Schauspielerin war sie an mehreren Theatern tätig, u.a. 5 Jahre am Ohnsorg-Theater. 1948 begann ihre journalistische Arbeit, zunächst für Zeitschriften, dann als ständige Mitarbeiterin beim Norddeutschen Rundfunk in Hamburg (als Sprecherin und Journalistin), seit 1952 dann im Studio Flensburg und schließlich ab 1965 im Funkhaus in Kiel, wo sie von 1973 bis 1984 Redakteurin und Leiterin der Niederdeutschen Redaktion war, die 1981 zur Heimatredaktion ausgebaut und erweitert wurde.
Von 1970 bis 1973 arbeitete sie auch als Realisatorin von Kurzfilmen für das ZDF.
1984 wurde sie als NDR-Mitarbeiterin in den Ruhestand verabschiedet.
Seit 1954 schrieb Irmgard Harder plattdeutsche Beiträge, Kurzgeschichten und Features für Funk und Fernsehen - zunächst vorwiegend für die Niederdeutsche Abteilung im Funkhaus Hamburg.
Seit 1956 - von Beginn an - war sie Mitarbeiterin, Autorin und Sprecherin der NDR-Hörfunk-Sendereihe "Hör mal 'n beten to".

1985 wurde sie mit dem "Fritz-Reuter-Preis" der Stiftung F.V.S. ausgezeichnet, 1997 erhielt sie die Lornsenkette des Schleswig-Holsteinischen Heirnatbundes, und 1998 wurde ihr der "Niederdeutsche Literaturpreis" der Stadt Kappeln verliehen.

Irmgard Harder war verheiratet mit dem Volkskundler Paul Selk, der 1996 verstarb.

nach: Angaben der Autorin, 2001.


20. August 2007: 85. Geburtstag von Irmgard Harder

Irmgard Harder feiert ihren 85. Geburtstag.

Dazu melden die PLATTNET-Nachrichten: 85. Geburtstag von Irmgard Harder
NDR 1 Welle Nord widmet eine Stunde ihrer langjährigen Mitarbeiterin und schreibt dazu: NDR 1 Welle Nord feiert Mitbegründerin von "Hör mal 'n beten to"




20. August 2002: Wir feiern Irmgard Harders 80sten Geburtstag!

Der Schleswig-Holsteinische Heimatbund (SHHB) ehrte die verdiente Autorin und NDR-Mitarbeiterin:


Irmgard Harder - und ganz lange weise


Zum 80sten Geburtstag

Nein, zwischen Beruf und Freizeit hat sie nie getrennt und so erledigt sie auch heute ein großes Programm von Schreiben, Vorträgen, Gremienarbeit, Kultursponsoring und vieles andere mehr. Und jedes Jahr schreibt sie ein Buch und wenn sie nicht gerade an eigenen Aufgaben arbeitet, fährt sie zu Ausstellungen, Vorträgen oder besucht ihre Freundinnen und Freunde, die ebenso interessante Tätigkeiten haben wie sie. Nein, getrennt hat sie Beruf und Freizeit nie.

Immer ist sie persönlich engagiert und hat eine Meinung, die sie ohne viel Umschweife sagt. Deswegen hört man ihr genauso in einer Runde von 30jährigen wie auch in den zum Teil älter gewordenen plattdeutschen Zirkeln zu.

Ihre Sprache ist präzise und ihre Auffassung ist analytisch geschärft. Sie und ihre Hörer haben davon profitiert, dass am Anfang ihrer Karriere die Schauspielerei stand. Die Ohnsorgs in Hamburg hätten sie sicher gern weiter auftreten lassen, aber da gibt es einen anderen Wesenszug an Irmgard Harder: ihr stetes Interesse, ihrer stetiges Hinterfragen und Reflektieren, das letztlich nur im Journalismus beruflich verwirklicht werden konnte.

Zunächst wurde sie Sprecherin beim NDR, dann Redakteurin und schließlich Chefin der Heimatredaktion. Diese Entwicklung gab ihr die Gelegenheit das zu tun, was ihr sowieso am Herzen lag, sich intensiv mit der Kultur des Landes, mit seiner Sprache, mit seinen Veranstaltungen zu beschäftigen und mit hohem Niveau geformte kritische Beiträge im Rundfunk und auch im Fernsehen zu machen.

Dabei blieben Stimme und Sprache immer ihr Markenzeichen. Dies gilt auch für die Sendereihe "Hör mal’n beten to", die sie über Jahrzehnte mit ihren Geschichten prägte. Viele Zuhörer identifizierten sie mit der "Hör mal’n beten to"-Sendung und sahen in ihr die wahre Vertreterin des Plattdeutschen und in einer ihrer Figuren, nämlich Gustav, das Spiegelbild ihres Ehemannes Paul Selk, obwohl sie diese Gleichsetzung immer wieder dementierte und als unsinnig bezeichnete.

Und doch spielte Paul Selk, der um Schleswig-Holsteins Sprache und Kultur hochverdiente Volkskundler, für ihren Beruf eine herausragende Rolle. Gemeinsame Analysen und Beschreibungen der Entwicklungen der niederdeutschen Sprache, präzise Beobachtungen zur Literatur, Nutzung der riesigen volkskundlichen Zettel-Datenbank, all dies machte es möglich, dass die Betrachtungen und Beiträge von Irmgard Harder anspruchsvoll, dennoch gut verständlich und interessant wurden und werden. So finden sich neben vielen unterhaltenden, gelegentlich den pädagogischen Zeigefinger erhebenden Büchern auch historische Darstellungen. Ihre Vorträge und Bemerkungen zum Niederdeutschen und zum Schreiben auf Niederdeutsch wünschte man sich auch zwischen zwei Buchdeckeln.

Sie hat in Schleswig-Holstein einen hohen Bekanntheitsgrad erlangt. Sie spricht vor der Ministerpräsidentin genauso wie vor Landfrauen oder vor Mitgliedern von MENSA, also vor Mitgliedern eines Vereins, der die Menschen mit besonders hohem Intelligenzgrad umfasst. Sie hat Ausstrahlung; Menschen hören ihr gern zu, weil sie gut zuhören kann und noch besser argumentieren. Nicht umsonst hat ihr der Schleswig-Holsteinische Heimatbund seine seltene höchste Auszeichnung, die Lornsenkette, in seinem Jubiläumsjahr in Schleswig verliehen. Der SHHB gratuliert seiner großen materiellen und ideellen Förderin zum unglaublichen Geburtstag.


Festrede des 1. Vorsitzenden des SHHB, Dr. Carl-Ingwer Johannsen, zum 80. Geburtstag von Irmgard Harder

Sehr geehrter Herr Landtagspräsident,
sehr verehrte Frau Ministerpräsidentin,
sehr verehrte Frau Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur,
sehr geehrter Herr Kramer,
und erlauben Sie mir einfach zu sagen,
liebe Gäste unseres Empfangs
und liebe verehrte Frau Selk-Harder, leve Irmgard!

Was für ein Geburtstag, was für eine Gästeschar, was für eine Zuneigung, welche Freundschaft, welcher Respekt, welche Anerkennung, welch gute Erfahrungen und welcher Reflex von vielfältiger Tätigkeit im Lande drückt sich in dieser Versammlung zu Ihrem Geburtstag heute aus.

Ich kann mich nicht erinnern, ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der Geburtstag einer anderen 80jährigen mit einer so großen Zuwendung gefeiert worden ist oder werden wird - außer vielleicht der Geburtstag von Queen Mum!
Der SHHB hat sehr gern mit dem NDR die Initiative ergriffen, diesen Geburtstag für Sie auszurichten, mit Ihnen zu feiern und dabei auf eine langen vertrauensvollen Zusammenarbeit fußen zu können.
Denn unser gemeinsames Leben, unsere gemeinsame Arbeit hat eine lange Geschichte. Als Sie noch nicht beim NDR fest angestellt waren, allerdings schon bekannt als Hör-mal’n beten to-Erzählerin, da gehörten Sie bereits dem Vorstand des SHHB an zu Zeiten des Vorsitzenden Staatssekretär Kock im Jahr 1969. Das Zusammenleben von Ihnen und dem SHHB war geradezu symbiotisch, so dass Sie mehrfach gesagt haben, dass Sie bei der Beschreibung Ihrer Interessen den SHHB überhaupt nicht ausklammern könnten. Zahlreiche Reportagen, Berichte und Filme über den SHHB belegen Ihr ständiges Interesse an unserer Arbeit. Ebenso hat auch der SHHB Ihre Arbeit beim Rundfunk als herausragend und wichtig für das Land gesehen und sich für eine Verstärkung der Regionalität in schleswig-holsteinischen Rundfunkprogrammen eingesetzt. Ein besonders starker Verfechter war Ihr Vorstandskollege Dr. Werner Schmidt, der sehr früh dem Aufgabenkreis des SHHB den Bereich Medien hinzufügte und eine intensive Medienpolitik des SHHB anstrebte.

Dass Ihr verstorbener Ehemann Paul Selk eine enge Beziehung zum SHHB hatte, führte offenbar dazu, dass Sie selbst langweilige Vorstandssitzungen, die in Vereinen ja nicht ungewöhnlich sein sollen, immer wieder durchgestanden haben. Doch als Sie 1972 beim NDR die niederdeutsche Redaktion übernahmen und fest angestellt wurden, zogen Sie konsequent einen Schlussstrich unter die Vorstandsarbeit des SHHB, um es auf keinen Fall zu Interessenkonflikten kommen zu lassen. In der Folgezeit aber haben Sie den SHHB nicht aus den Augen verloren, sondern taten in Gremienarbeit, in Vertretung des SHHB weiterhin das Beste.
Es muss hier genügen, Beispiele Ihrer Arbeit für den Verband hervorzuheben:

Seit mehr als 20 Jahren sind Sie Mitglied im Niederdeutschen Ausschuß des SHHB und haben durch bohrendes Fragen und gute Anregungen die Arbeit gestaltet, so dass wir heute vielleicht das vielseitigste Angebot an Veranstaltungen im Lande, vielleicht sogar in Norddeutschland haben. Persönlich haben Sie unter anderem mitgewirkt an den Schulungen für niederdeutsche Rezitatoren, an der Literaturwerkstatt Prosa in Kappeln und am plattdeutschen Vorlesewettbewerb. Sie haben die Richtung der Arbeit des SHHB keineswegs nur im niederdeutschen Feld stets mitgeprägt, in dem Sie viele Gespräche mit uns geführt haben. Hervorheben möchte ich auch Ihr starkes Engagement für das Freilichtmuseum, unser Freilichtmuseum. So haben wir diese große Einrichtung mit Inhalten "Heimat" stets gesehen und erschlossen, noch gemeinsam mit Ihrem Mann, dem Volkskundler Paul Selk. Und wie konnte es anders sein, als sich unsere Wege bald nach meiner Berufung Anfang des Jahres 1979 kreuzten und fest trugen bis auf den heutigen Tag!
Der SHHB war nicht der erste, der Ihre Fähigkeiten für preiswürdig hielt, bekamen Sie doch bereits 1984 den Fritz-Reuter-Preis. Laudator war damals Conrad Hansen.

1997 wurde Ihnen zum Gründungsjubiläum des Verbandes die Lornsenkette, die höchste Auszeichnung des SHHB, verliehen. Und wir sehen mit Stolz, dass Sie heute diese Lornsenkette tragen. 1998 wurden Sie in Kappeln Trägerin des Niederdeutschen Literaturpreises. Hier war es Ernst Christ, der auf sehr persönliche Art Ihre Verdienste zu loben verstand.

Doch auch außerhalb des SHHB setzten Sie sich für eine rationale, realistische und dem Ernst verpflichtete Position gegenüber dem Niederdeutschen ein, so etwa im Beirat Niederdeutsch beim Landtag. Sie gehören zu den regelmäßigen Besuchern von Gremiensitzungen, Sie übernehmen Aufgaben, die Sie dann auch erfüllen. Sie haben einen langen Atem - eine niederdeutsche Schreibwerkstatt dauerte beispielsweise 9 Jahre. Sie arbeiten auch an der Zeitschrift "Niederdeutsch in Schleswig-Holstein" mit.

Und mit Ihren Büchern haben sie den Grundstock für manche plattdeutsche Bibliothek gelegt. Sie haben gezeigt, dass moderne Themen, die Beschäftigung mit ethischen Fragen unserer Zeit in der niederdeutschen Sprache gescheit und angemessen abgehandelt werden können.

Wir haben Ihnen wahrlich in vielerlei Beziehung zu danken und tun dies heute gerne aus vollem Herzen. Ich glaube aber auch, dass Sie bei uns viel Freundschaft, viele interessante Begegnungen und beständige Freundschaft erfahren haben.

Alles Gute und Dank!

(Ende des vom SHHB übernommenen Textes)


aktuelle Veröffentlichung (2002):


Irmgard Harder:
Dörch de Johrn
Hamburg: Quickborn Verlag 2002
ISBN 3-87651-240-9



Plattdeutsche Geschichten und Erzählungen aus allen ihren Büchern:

Irmgard Harder hat anlässlich ihres 80. Geburtstages im August 2002 Geschichten aus allen ihren Büchern zusammengestellt - ein Rückblick auf 42 Jahre schriftstellerische Arbeit. Kurze Geschichten und längere Erzählungen, das alles ist in diesem Buch zu finden und es ist beeindruckend, was da "dörch de Johrn" so an Vielfalt entstanden ist.

(Verlagsangabe / Quickborn-Verlag, Hamburg)


Leseprobe / Leesproov:

Wat ik mi to 'n Geburtsdag wünsch'!

Bet to mien Geburtsdag is dat jo noch en beten hen. Aver dat is jo jümmers goot, wenn 'n sik to rechte Tiet Gedanken maakt, wat een sik wünschen schall. "Wünschen dörfst du di allens", seggt Gustav jümmers. Un wenn he dat denn in mien Ogen oplüchen süht, denn sett he noch dröög to: "Blots mit dat Kriegen is dat en anner Saak ... " Nu bün ik jo en bescheiden Minschen un weet nie so recht, wat ik mi wünschen schall. Aver dütmal weet ik wat! In uns Zeitung heff ik ünner de Rubrik: "Immobilien" en Annonce funnen. De heff ik mi utsneden un heff se an mien Breefstänner backt, dat ik de man jo jümmers vör Ogen heff: "Fränkisches Rokokoschlößchen, dreistöckig, idyllische Einzellage am Fluß, reich stuckierte Zimmerflucht, Nähe Bamberg ... " na ja, un dor hört ok noch en Park to un "barocke Stallgebäude" - aver blots för soß Peer! Dat 's nich veel. Un de nu meent, ik weer nu ganz un gor översnappt - nee, bün ik nich! Dörf ik mi dat denn nich tominnst wünschen? 1,2 Millionen schall dat Ganze kösten. Dat is doch nich to veel för en Slott, un denn in Rokoko!
Ik weer dor jo wiss nich op kamen, wenn wi dor in de Gegend nich al west weern un uns dat dor so greesig goot gefallen hett. Un dorüm kann ik mi dat jo ok so fein utmalen, wo schön dat sien müss. Un goot instand schall dat lütt Slott ok sien. Is jo wichtig bi so 'n ol Muerwark. Sowat to renovieren löppt in't Geld, jo, aver viellicht mutt een jo blots noch malen un tapezieren laten. Bi 800 Quadratmeter Wohnfläche - jo, so steiht dat in de Annonce, warrt dat ok nich so ganz billig. Blots wenn een vun de 1,2 Millionen noch wat afhanneln kunn, denn müss dat dor bi över sien. Schöön - ik much dor nu al de passen Tapeten för utsöken. Wat nimmt een denn so för Rokoko? Na, wiss doch Siedendamast ... wat dor woll ok noch Möbel bi sünd oder Lampen? Dor steiht nix vun in de Annonce. lk kunn dor jo al mal henschrieben, eenfach blots so, un dor mal na fragen. Un ok, wo dat egentlich is.
Wenn dat Weder eers en beten warmer is, denn nehmt wi en poor Daag Urlaub un fohrt dor mal hen un kiekt uns dat an. Aver viellicht mööt wi uns dor eers en grötter Auto för anschaffen, anners nehmt uns de dor nich för vull. Ok wenn de ganz feinen Lüüd ehrer mit'n Fahrrad ankaamt, blots üm nich to wiesen, wat se sik in Würklikeit leisten kunnen. 800 Quadratmeter Wohnfläche sünd jo för uns twee en beten rieklich, dat geef ik to. De schüllt jo man all bemöbelt warrn! Un Köök un Garag, Keller un Böhn hört dor jo wiss ok noch to. Mit dat Reinmaken gifft dat viellicht ok Probleme. Ok wenn de gode Geist, de uns hier in uns lütt Wahnung jede Woch' so tru to Siet steiht, würkli mitgahn wörr, de wörr dat alleen ok in fief Daag woll nich schaffen. Nich mal denn, wenn Gustav un ik jümmerto mithölpen deen, wi keinen eenfach nich över de Runnen. 800 Quadratmeter! Un de twee Hektar Wischen un Park - wenn'n dat en beten schön hebben will, köst dat ok en Barg Arbeit. Un wo wi dor ünnen in Franken jo noch nümms kennt, is dat viellicht nich so licht to, de passen Hölpslüüd to kriegen. Aver dat warrt sik jo finnen. Lett sik jo allens befragen. Wenn ik mi dat so vörstell ...
Gustav heff ik dat al seggt, un de hett seggt, he will sik dat dörch den Kopp gahn laten. Un meist hebbt wi uns dor al över vertörnt - wegen den Peerstall! Ok wenn de in echt barock is - blots Platz för soß Peer, wat mutt dat för'n lütten Schuppen sien! Gustav meen, de soß bruken mehr Platz, as uns Wahnung groot is. Aver he versteiht dor jo nix vun. Ik ok nich, aver ik weet doch, wo lang un wo hoch un wo breed so en utwussen Peerd is; un ik heff em wiest, dat ik al in mien Stuuy, un de is blots 12 Quadratmeter groot, ganz goot dree Peer blangenanner stellen kunn. Un de Wahnstuuv, de is nich ganz duppelt so groot, dor kunnen ok welk stahn un för dat Heu weer överto ok noch Platz! Aver Gustav will keen Peer in de Stuuv hebben - un ik wull em doch blots bewiesen, dat de Peerstall to lütt is för dat Rokokoschlößchen. Dat süht he nich in ... un dorüm will ik dat nu ok nich mehr hebben! Nu kann he sülm sehn, wo he to en passen Geburtsdagsgeschenk för mi kümmt ... vun de 1,2 Millionen ganz to swiegen -.

(Irmgard Harder: "Dörch de Johrn", S.72-74)


Werkübersicht:

Neben zahlreichen hoch- und plattdeutschen Beiträgen in Zeitschriften, Zeitungen, Sammelbänden, Rundfunk- und Fernsehprogrammen entstanden Buchveröffentlichungen unter folgenden Titeln:


Bücher von Irmgard Harder:



Irmgard Harder:
So is dat awer ok
Hamburg: Hans Köhler Verlag 1959
o. ISBN


Irmgard Harder:
Dat Glück kümmt mit'n Bummeltog
Hamburg: Quickborn Verlag 1971
8. Aufl. 1987
o. ISBN


Irmgard Harder:
Gustav un ick un anner Lüd
Hamburg, Quickborn Verlag 1973
1. Aufl. 1973
ISBN 3 87651 042 2


Irmgard Harder:
Wedder mal Wiehnachten
Hamburg: Quickborn Verlag 1974
12. Aufl. 1988
ISBN 3-87651-0457


Irmgard Harder:
Bloots en Fru ...
Husum: Husum Druck u. Verlagsges. 1976, 1984
ISBN 3-88042-024-6


Irmgard Harder:
Mit de besten Afsichten
Husum: Husum Druck u. Verlagsges. 1978, 1983
ISBN 3-88042-069-6



Irmgard Harder:
Allens okay?
Husum: Husum Druck u. Verlagsges. 1980
ISBN 3-88042-?


Irmgard Harder:
Blots mal eben
Husum: Husum Druck u. Verlagsges. 1982
ISBN 3-88042-178-1



Irmgard Harder:
Överraschung to Wiehnachten
Husum: Husum Druck u. Verlagsges. 1984, 1987
ISBN 3-88042-254-0


Irmgard Harder:
Gegen Dummerhaftigkeit is nix to maken
Hamburg: Quickborn Verlag 1987
3. Aufl. 1993
ISBN 3-87651-107-0



Irmgard Harder:
Do wat Du wullt
Hamburg: Quickborn Verlag 1989, 1991
ISBN 3-87651-118-6



Irmgard Harder:
Wiehnachten överall
Hamburg: Quickborn Verlag 1991, 1992
ISBN 3-87651-136-4



Irmgard Harder:
Kieler Begegnungen. Eine historische Farce
(hochdeutsch)
nur für die Buchhandlung Fabulus



Irmgard Harder:
De besten Geschichten
Hamburg: Quickborn Verlag 1993
ISBN 3-87651-171-2



Irmgard Harder:
Sluderee un Wohrheit
Vun't Söken na den Ünnerscheed
Hamburg: Quickborn Verlag 1995
ISBN 3-87651-181-X



Irmgard Harder:
Schleswig-Holstein-Impressionen
Hamburg: Verlag Lühr&Dirks 1998
(hochdeutsch)
ISBN ?



Irmgard Harder:
Eenfach Glück
Hamburg: Quickborn Verlag 1999
ISBN 3-87651-216-6



Irmgard Harder:
Wiehnachtsmann geiht mit de Tiet
Hamburg: Quickborn Verlag 2000
ISBN 3-87651-227-1



Irmgard Harder:
Dörch de Johrn
Hamburg: Quickborn Verlag 2002
ISBN 3-87651-240-9



Beiträge in Sammelbänden:

Hör mal'n beten to
Neumünster: Wachholtz Verlag 1966

Wiehnachtstiet is Wunnertiet
Reihe: Moderspraak-Böker
Itzehoe: G.Christiansen Verlag 1974

Fruenstimmen
Reihe: Moderspraak-Böker
Itzehoe: G.Christiansen Verlag 1974

Weihnachtsgeschichten aus Schleswig-Holstein
Husum: Husum Druck u. Verlagsges. 1975

Dat lustige plattdüütsche Leesbook
Hamburg: Glogau Verlag 1977

Platt mit spitzer Feder
Hamburg: Glogau Verlag 1978

Vun Lüüd, de plattdüütsch snackt
Kiel: Eckert Verlag 1978

Wo de Seewind üm den Michel weiht
Hamburg: Quickborn-Verlag 1980

In de Wiehnachtstiet
Kiel: Verlag Michael Jung 1983

Ünner'n Dannenboom
Hamburg: Quickborn-Verlag 1985

Mien leefste Geschichten
Hamburg: Quickborn-Verlag 1988

Dat groote Hör mal'n beten to Book
Hamburg: Quickborn-Verlag 1993

Dat groote plattdütsche Wiehnachtsbook
Hamburg: Quickborn-Verlag 1994

Dat groote plattdüütsche Leesbook
Hamburg: Quickborn-Verlag 1996

Schleswig-Holsteinisches Weihnachtsbuch
Husum: Husum Druck u. Verlagsges. 1996

Feste fiern
Hamburg: Quickborn-Verlag 1999

Dat grote Smuusterbook
Hamburg: Quickborn-Verlag 2000

Glück will Tiet hebben
Fruunslüüd vertellt
Hamburg: Quickborn-Verlag 2001

Hör mal'n beten to
Dat Book
Zusammengestellt von Christoph Ahlers
Hamburg: Quickborn-Verlag 2006


Von Irmgard Harder finden sich zahlreiche Lese-Beiträge auch auf Hörbuch-CDs


z.B.:


Irmgard Harder:
Stücken ut'n Neihkasten
Hamburg: Quickborn Verlag 2006
ISBN 978-3-87651-301-0



Kontakt: Irmgard Harder
Buschkoppel 33
D-24145 Kiel
Tel./Fax 0431-713359
IrmgardHarder@aol.com

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Düsse Siet is maakt or verbetert worrn an'n 20.08.2007.
Zentrum für Niederdeutsch in D-23909 Ratzeburg
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