Die Niederdeutsch-Zentren
in
Schleswig-Holstein

 

Die Zentren für Niederdeutsch in Leck und Ratzeburg sind zwei regional arbeitende Einrichtungen, die zur aktiven Förderung des Niederdeutschen in Schleswig-Holstein gegründet wurden und die die Arbeit der im Lande aktiven Gruppen, Institutionen und Einzelpersonen unterstützen sollen.

 

Plattdüütsch-Zentrum
- Landesdeel Schleswig -
Flensburger Str. 18
25917 Leck
Tel. 04662/77272 Fax: 04662/77273
Leiter: Ingwer Oldsen


Zentrum für Niederdeutsch
- Plattdüütschzentrum in Holsteen -

Haus Mecklenburg
Domhof 41
23909 Ratzeburg
Leiter: Volker Holm
Tel. 04102/4739108 Fax: 04102/473862
Haus Mecklenburg: Stiftung Mecklenburg
Tel. 04541/7776



Als erstes wurde am 17. März 1994 in Leck (Nordfriesland) das Niederdeutsch-Zentrum für den Landesteil Schleswig in der dortigen Heimvolkshochschule eingerichtet. Es folgte am 5. September 1994 die Eröffnung des zweiten Zentrums im Haus Mecklenburg auf der Dominsel in Ratzeburg (Herzogtum Lauenburg). Hier wird vorrangig für den Landesteil Holstein gearbeitet, aber auch Kontakte in den mecklenburgischen Sprachraum sind von hier aus bereits geknüpft worden.

Ein Kuratorium, bestehend aus Vertretern niederdeutscher Interessengruppen und Institutionen des Landes Schleswig-Holstein, begleitet die Arbeit der Zentren. Den Vorsitz dieses Gremiums hat der Präsident des Schleswig-Holsteinischen Landtages.

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur übt die Fachaufsicht aus, fördert die Arbeit der Zentren und hält einen Teil der notwendigen Geldmittel für die tägliche Arbeit bereit. Personell sind beide Einrichtungen mit je einer halben Planstelle ausgestattet, die von diesem Ministerium zur Verfügung gestellt wird. Leiter der Zentren sind Lehrer, womit u.a. dem Bemühen Rechnung getragen wird, die Niederdeutschförderung bei Kindern und Jugendlichen im Bereich der Schule besonders zu unterstützen.

Während das Regionalzentrum in Leck ideelle und weitere finanzielle Hilfe durch einen Förderverein erfährt, wird das Niederdeutschzentrum in Ratzeburg durch die dort ansässige Stiftung Mecklenburg unterstützt, die Räumlichkeiten, Bürologistik, personelle Mithilfe und finanzielle Mittel bereitstellt. Im Haus Mecklenburg stehen außerdem eine niederdeutsche Bibliothek (im Aufbau) und vielfältige Präsentationsmedien für die Arbeit zur Verfügung.

 

Die Niederdeutschzentren in Leck und Ratzeburg haben die Aufgabe, die niederdeutsche Sprache und die niederdeutsche Kultur in den Landesteilen Schleswig und Holstein zu fördern.

Die Zentren verfolgen das Ziel,

- die vielfältigen Aktivitäten und Kompetenzen im jeweiligen Landesteil zu erfassen, zusammenzuführen und zu verbinden,

- Träger des Niederdeutschen sowie interessierte Personen und Gruppen mit Fachinformationen zu versehen, sie zu beraten, sie in ihrer Aktivität zu bestätigen und zu fördern,

- den Kenntnisstand über die niederdeutsche Sprache und Kultur in Schleswig-Holstein zu erweitern und

- zu ihrer Verbreitung beizutragen.

Schwerpunkte der Arbeit sind bisher:

Information à Für interessierte Personen, Gruppen und Institutionen werden Informationen zur niederdeutschen Sprache, Literatur und Kultur bereitgestellt

(Vorträge, Seminare, Literaturlisten, Nennung von Fachpersonen, Institutionen usw.)

Kontaktvermittlung à Interessierte Personen und Gruppen bzw. Institutionen werden in ihrer Arbeit beraten, ähnlich Interessierte werden zusammengeführt. Räumlichkeiten in der Heimvolkshochschule in Leck und im Haus Mecklenburg in Ratzeburg stehen für Arbeitstagungen zur Verfügung.

Dokumentation à Informationen über Aktivitäten in der Region werden in den Niederdeutsch-Zentren gesammelt und ggf. dokumentiert.

Schulförderung à Die Niederdeutsch-Aktivitäten im Bereich von Schule und Volkshochschule werden fördernd begleitet. Die Arbeit des Instituts für Pädagogik und Theorie der Schule (IPTS) wird gezielt unterstützt. Im Angebot sind Veranstaltungen mit Lehrkräften und mit Kindern. Unterrichtsmaterialien werden erarbeitet und verbreitet (Lernspiele, Lehrbücher usw.).

Kooperationen à Die Aktivitäten von Institutionen und Vereinigungen, die die niederdeutsche Sprache fördern, z.B. des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes (SHHB), werden durch Mitarbeit unterstützt.

Öffentlichkeitsarbeit à Die Niederdeutsch-Aktivitäten in der Region werden der Öffentlichkeit (Medien) vermittelt. Den journalistischen Multiplikatoren wird in diesem Zusammenhang das Informationsangebot des jeweiligen Zentrums nahegebracht. Bei öffentlichen Veranstaltungen erhalten Autoren, Rezitatoren, Musikkünstler ein Forum der Präsentation.


Anschriften: Plattdüütsch-Zentrum, Landesdeel Schleswig
Flensburger Straße 18, 25917 Leck
Tel. 04662/77272 Fax: 04662/77273
Leiter: Ingwer Oldsen
Internet: www.plattdeutsches-zentrum.de
E-Mail:

Zentrum für Niederdeutsch im Landesteil Holstein
Haus Mecklenburg, Domhof 41, 23909 Ratzeburg
Leiter: Volker Holm
Tel. 04102/4739108 Fax: 04102/473862
Haus Mecklenburg / Stiftung Mecklenburg
Tel. 04541/6667
Internet: www.niederdeutsch-zentrum.de
E-Mail:



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Zentrum für Niederdeutsch in D-23909 Ratzeburg
http://www.niederdeutsch-zentrum.de/ -